Neue Schulleitung am HBK in Menden

Am Mittwoch, den 28. November 2018, überreichte der Dezernent  Dieter Freialdenhoven von der Bezirksregierung Arnsberg der neuen Schulleiterin des Hönne-Berufskollegs in Menden, Frau Helga Bendick, die Ernennungsurkunde zur Oberstudiendirektorin.

Damit tritt sie die Nachfolge von Frau Jeannette Boll an, die im Sommer in ihren wohlverdienten Ruhestand gegangen ist. Herr Freialdenhoven wünschte der neuen Schulleiterin für ihre neue Aufgabe Kraft, Freude und Gelassenheit. Er betonte in seiner Ansprache, dass Schule immer auch ein Ort sei, um Leben zu lernen und Gesellschaft zu gestalten.
Mit den Worten „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“ gratulierte Frau Beckmann- Klatt vom Märkischen Kreis der neuen Schulleiterin. Die 46jährige Oberstudiendirektorin, Frau Bendick, hat bisher in den Fächern Sozialpädagogik, Psychologie und Mathematik unterrichtet. Nach ihrem Referendariat in Duisburg-Marxloh arbeitete sie 2 Jahre im Franz-Sales-Berufskolleg in Essen und seit 2001 am Hönne-Berufskolleg in Menden.
Sie ist also mit der Schule und dem Kollegenkreis bereits seit Jahren bestens vertraut. Eine längere Zeit wirkte sie auch als Beratungslehrerin und als SV-Lehrerin. Frau Bendick ist verheiratet und hat 2 Kinder.
Als Ziele formuliert die neue Schulleiterin für das Hönne-Berufskolleg, die Bündelschule zukunftsorientiert zu gestalten und nennt hier als einen Schwerpunkt ‚Industrie 4.0‘. Eine weitere Aufgabe sieht sie darin, auch für Schülerinnen und Schüler, die bisher keinen Abschluss erreichen konnten, einen erfolgreichen Ort des Lernens zu schaffen. Wichtig ist ihr ebenfalls die Verknüpfung des Dualen Systems mit den Fachschulen Sozialpädagogik, den Erzieherinnen mit Allgemeiner Hochschulreife und den Berufsfachschulen / dem Beruflichen Gymnasium Gesundheit. Hier geht es Frau Bendick um die Idee, Schülerinnen und Schüler, die in den sozialpädagogischen Bereich gehen, verstärkt mit der technischen Berufswelt in Verbindung zu bringen. Sie sollen in ihrer späteren Berufsausübung als Erzieher, Grundschullehrer und Sozialpädagogen Kindern und Jugendlichen Interesse und Freude an Technik schon frühzeitig vermitteln. Die technischen Schulbereiche sollten aber auch hierzu ihrerseits einen unterstützenden Beitrag leisten.
In ihrer kurzen Rede betonte Frau Bendick, dass die berufliche Vielfalt der Schule eine große Chance sei und man sich gegenseitig bereichern könne. Die Frage nach ihrem Motto beantwortet Frau Bendick mit dem Leitgedanken: „Man weiß erst, was man kann, wenn man es tut!“  Es geht ihr darum, Schülerinnen und Schülern Mut zu machen, selbst Dinge / Wege auszuprobieren, sich selbst etwas zuzutrauen, die Dinge engagiert anzugehen. In Zusammenarbeit mit dem Kollegium ist es Frau Bendick wichtig, in ständiger Kommunikation zu sein und Entscheidungsprozesse transparent zu machen.
Der Lehrerrat wünschte  im Namen des gesamten Kollegiums für die Zukunft  Inspiration, Mut, Optimismus und Durchhaltevermögen und versicherte der neuen Chefin: „Du bist nicht allein. Du hast ein Kollegium hinter Dir.“    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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